3 Vorteile der digitalen Patientenaufklärung

Die Zeit für das notwendige Aufklärungsgespräch vor einem medizinischen Eingriff ist häufig sehr knapp. Die Aufklärung stellt allerdings einen wesentlichen Teil der ärztlichen Behandlung dar. Es ist sehr wichtig, dass der Patient den Eingriff und mögliche Folgen versteht. Das klassische Aufklärungsgespräch findet auf Basis eines Papierbogens statt. Diskutiert wird immer häufiger auch die digitale Patientenaufklärung. Die mediale Unterstützung des Aufklärungsgesprächs bringt der papierbasierten Aufklärung gegenüber drei zentrale Vorteile mit sich. Vorteile der digitalen Patientenaufklärung

Keine Lagerhaltung, kein Medienbruch

Für die papierbasierte Aufklärung müssen große Mengen an Aufklärungsbögen vorgehalten werden. Nach Unterzeichnung des Bogens ist dieser zu Archivieren und dem Patienten eine Kopie auszuhändigen. Dadurch entsteht ein hoher Kopieaufwand und ein hoher Verbrauch an Papier. Soll der Bogen elektronisch verwahrt werden, muss er zunächst eingescannt werden.

Die digitale Aufklärung benötigt keine Ausdrucke. Hier besteht die Möglichkeit, dass Patientendaten direkt auf dem KIS/AIS übernommen werden. Die elektronische Bearbeitung und Archivierung ermöglicht einen Prozess ohne Medienbruch. Patienteninformationen können so leicht eingesehen werden und der Aufklärungsstatus ist jederzeit abrufbar.

Zeit- und Kostenersparnis

Fällt der Aufwand für Druck und Kopie weg, werden ebenfalls Kosten eingespart. So können bis zu 20 Druckseiten pro Aufklärung gespart werden. Für einen optimierten Prozess wird außerdem weniger Zeit benötigt, so dass diese dem Patienten gewidmet werden kann. 

Bessere Informationsbearbeitung bei dem Patienten

In der digitalen Aufklärung kann der Patient interaktiv an dem Gespräch mitwirken. Die Aufklärung wird durch verschiedene Medien wie z.B. Aufklärungsvideos individuell gestaltet. Mit der Kombination aus digitaler Interaktion und dem Gespräch mit dem Patienten wird speziell auf die Bedürfnisse und Fragen des Patienten eingegangen. Der individuellere Gesprächsprozess führt deshalb zu einer besseren Informationsverarbeitung beim Patienten.

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