Die Digitalisierung des Arztberufs

Durch die Digitalisierung werden sich der Beruf des Arztes und seine Rolle verändern. So sehen das laut der Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2016: Digitalisierung des Arztberufs“ der Stiftung Gesundheit 72% der darin befragten Mediziner. Keinesfalls werden sie überflüssig oder ersetzt werden. Sie werden virtuelle Unterstützung bekommen, lernen müssen, diese Daten zu interpretieren und vielleicht auch eine Schnittstellenfunktion zwischen Computern und Patienten einnehmen. Potenzial wird vor allem in der Verbesserung der Kommunikation mit anderen Behandelnden und Patienten sowie in der besseren Versorgung von Patienten in größerer Entfernung gesehen. Immerhin knapp ein Fünftel der befragten Mediziner erwarten eine wirtschaftlichere Versorgung. Aber wie kann sich ihre Arbeit dadurch verändern und wie können sie davon profitieren?

Es wurden verschiedene Ansätze der Digitalisierung identifiziert: Unter anderem computergestützte Kommunikation und Vernetzung von Ärzten mit Kollegen und Patienten sowie von diagnostischen Geräten genauso wie IT-basierte Unterstützung durch neue Technologien und Big Data in Diagnostik und Therapie.

Mithilfe digitaler Kommunikation und Vernetzung wird es Medizinern erleichtert, durch einheitliche Schnittstellen und Standards mit Kollegen und Patienten zu interagieren, Daten auszutauschen und gemeinsam an Fällen zu arbeiten.

Aktuelle Befunde von medizinischen und diagnostischen Geräten stehen direkt im Anschluss an die Untersuchung in digitaler Form auf dem Computer zur Verfügung, was ein Großteil der Ärzte bereits nutzt oder sich gut vorstellen kann. Weiterführend können diese Daten in der elektronischen Akte des Patienten in der symeda Case Management-Software CASEPLUS gespeichert werden, welche einrichtungsübergreifend genutzt wird. Dadurch haben alle an einem Fall Behandelnden und auch der Patient selbst automatisch Zugriff auf die aktuellsten Daten und Befunde, was den Austausch aller Beteiligten strukturierter und effizienter gestaltet und sie immer auf dem neuesten Stand des Prozesses hält. Die diagnostischen Geräte müssen dabei nicht zwangsläufig in den Praxen stehen. Ebenso denkbar ist, dass die Patienten sogenannte Wearables, also tragbare Geräte wie etwa Fitnessarmbänder, zu Hause bei sich tragen, um im Krankheitsfall oder prophylaktisch Gesundheitsdaten über die elektronische Akte in CASEPLUS an ihren Arzt zu senden. Dieser kann die Daten aus der Ferne überwachsen und analysieren. Bei Auffälligkeiten oder sich anbahnenden Komplikationen kann er schnell reagieren und beispielsweise direkt aus der Software eine Videoverbindung zum Patienten aufbauen oder terminieren.

Für Kontrolluntersuchungen nach Operationen, Monitoring oder Coaching bei Suchtentwöhnungs- oder Sporttherapien oder um den Heilungsverlauf zu überprüfen, können Ärzte ergänzend auch auf die Videosprechstunde zurückgreifen. So können Patienten, die mobil eingeschränkt oder chronisch krank sind oder deren Wohnort weit entfernt von der Praxis liegt optimal versorgt werden. Immer mehr Mediziner halten diese Option für denkbar.

Die digitale Unterstützungen beziehungsweise Assistenzsysteme können in ihrer Funktion einen Schritt weiter gehen. Computergestützte Diagnostik und Therapie unterstützen den Arzt aktiv bei seiner täglichen Arbeit. Diesem Feld stehen Mediziner bisher noch skeptisch gegenüber. Immerhin erwarten 20% der Befragten eine Erleichterung der eigenen Arbeit.

Big Data-Anwendungen sind in der Lage, große Datenmengen nach komplexen Zusammenhängen zu analysieren, um nach vergleichbaren Fällen und Beziehungen zwischen Symptomatik, Krankheit und möglichen Therapieformen zu suchen. Dabei können Computer auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, weltweites medizinischen Wissen und sämtliche Fachliteratur zurückgreifen. Kein Mensch wäre imstande, eine solche Datenmenge zu verarbeiten. Diese entscheidungsunterstützenden Anwendungen leiten lediglich Handlungsvorschläge ab. Solche Assistenzsysteme können Zusammenhänge erkennen, die eine Person alleine übersehen könnte und ihn somit in seiner Entscheidungsfindung unterstützen. Die Entscheidung, welche Therapieform eingeleitet wird und wie diese genau aussieht, liegt weiterhin bei den Behandelnden.

 

CASEPLUS hilft dabei, die digitale Entwicklung erfolgreich zu gestalten und stellt den Patienten in den Mittelpunkt. Mit der prozessumfassenden Case Management Software lassen sich viele Vorteile vereinen. Sie begleitet die Behandlung von der Patientenaufnahme über die Datenerfassung bis zur Berichts- und Statistikerstellung sowie der Abrechnung und stellt den Beteiligten alle benötigte Daten und Befunde zur Verfügung. Die deutliche Entlastung der Behandelnden und die optimierte Zusammenarbeit mit Kollegen erhöht die Versorgungsqualität und sorgt für mehr Wirtschaftlichkeit. Denn Ärzte sollten sich auf das Wesentliche konzentrieren können – die optimale Behandlung ihrer Patienten.

Weitere Informationen zu CASEPLUS finden Sie auf der Produktwebsite.

 

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Quellen:

Stiftung Gesundheit: „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2016: Digitalisierung des Arztberufs“. https://www.stiftung-gesundheit.de/pdf/studien/Aerzte_im_Zukunftsmarkt_Gesundheit_2016.pdf

Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG: „360° Studie: Digitalisierung im Gesundheitsmarkt“. http://360grad.apobank.de/

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