Patienten bestimmen das Wachstum des E-Health-Marktes

Zunehmende Digitalisierung „bottum up“ von der Verbraucherseite

Digitale Gesundheitsangebote wachsen stark und verändern damit das Gesundheitswesen. Auf dem Vormarsch sind hier insbesondere Apps zur Erfassung der Vital- und Fitnessdaten. So soll es (lautDeutsche Gesundheits Nachrichten) 2018 schon über 1,7 Millarden Nutzer von Gesundheits-Apps geben. Auch jetzt sind Apps wie Fitnesstracker bereits im Alltag angekommen. Durch die neu gewonnenen Möglichkeiten rücken die Patienten immer mehr in das Zentrum zur Erfassung und Verwaltung ihrer Gesundheitsdaten. Über den Austausch mittels sozialer Netzwerke bilden sich die Patienten selbst eine Meinung über Themen wie Fitness und Gesundheit und sind bereits vor einem Arztbesuch informiert. Das stetig steigende Gesundheits- und Fitnessbewusstsein führt zu einer höheren Zahlungsbereitschaft bei den Patienten. Im Zentrum stehen somit privat finanzierte Gesundheitsprodukte, -dienste und -applikationen.

Chancen für den ersten Gesundheitsmarkt

Chancen für den ersten Gesundheitsmarkt

Chancen für den ersten Gesundheitsmarkt

Die Impulse des zweiten Gesundheitsmarktes wurden bisher nicht auf den ersten Gesundheitsmarkt übertragen. Der Wandel wird sogar eher kritisch betrachtet. Dabei bietet der Einsatz von Gesundheitsapps für die Leistungserbringer und -finanzierer ein enormes Sparpotenzial. Durch den Ausbau neuer Geschäftsmodelle im wachsenden Digital Health Markt, kann eine Effizienzsteigerung mittels Prozessoptimierung erreicht werden. Der interne Einsatz der zunehmenden Digitalisierung führt zu einer erhöhten Informationsverfügbarkeit.

Zunehmendes Interesse von Krankenkassen

Besonders attraktiv sind die gesammelten Daten für Versicherungen und Krankenkassen. Hier ist durch eine maßgeschneiderte Auswertung der gesammelten Gesundheitsdaten das individuelle Anbieten von Produkten und Dienstleistungen möglich. Wie aus einer Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, dürfen laut Bundesregierung Versicherer den Versicherten Vergünstigungen gegen den Austausch von Gesundheitsdaten anbieten (Drucksache18/3849). Für die Nutzung und Erhebung von persönlichen Gesundheitsdaten ist eine ausdrückliche schriftliche Einwilligung des Versicherten erforderlich.

Datenschutz und Datensicherheit

Besonders wichtig bei dem Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten wie sie mithilfe der Gesundheitsapps erfasst werden ist der Datenschutz und die Datensicherheit. Hierbei sind besonders die Interessen des Patienten/Versicherten zu beachten. Gerade bei der Erhebung mittels Tablet oder Smartphone muss der Patient die Hoheit über seine Daten haben und sollte selbst entscheiden können wem er welche Angaben preis gibt.

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