symeda am Projekt des HZI zur Eindämmung infektiöser Krankheiten beteiligt

Zur Überwachung der Ebola-Virus-Epidemie in West-Afrika wurde das Projekt SORMAS (Surveillance & Outbreak Response Management System for EVD Outbreak Management), welches auf einer mobilen Echtzeit-Datenübertragung basiert, entwickelt. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) hat sich gemeinsam mit dem nigerianischen „Programme for Field Epidemiology and Laboratory Training“ das Ziel gesetzt mithilfe modernster Technologie die Herausforderung der Virus-Epidemie in West-Afrika zu bewältigen. Mittels Mobiltechnologie soll die Erfassung, die Kommunikation und das Management von Ebola-Verdachtsfällen ermöglicht und die Kontaktpersonen unterstützt werden, um bei Neuauftreten der Infektion eine Weiterverbreitung frühzeitig einzudämmen. 

Als Steuerungsinstrument für die Infektionsschutzmaßnahmen und zur Echtzeitübermittlung der Daten kommen vor Ort unter Berücksichtigung der technischen Voraussetzung in den westafrikanischen Ländern handelsübliche Mobiltelefone zum Einsatz. Zur Datenverarbeitung wird eine moderne Cloud Technologie genutzt. Im Rahmen eines Feldtestes wurde der Prototyp 2015 in zwei nigerianischen Bundesstaaten getestet und weiterentwickelt.

Die symeda GmbH entwickelt nun im Auftrag des HZI eine neue Open Source Version von SORMAS, so dass eine Verwendung in anderen Westafrikanischen Ländern und für weitere infektiöse Krankheiten möglich ist. 

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

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