Vernetzung in der Metropolregion – symeda entwickelt Betreibermodell

Die Metropolregion auf dem Weg zur digitalen Gesundheit – symeda mit der Entwicklung eines Betreibermodells beauftragt

Smartphones, die den Gesundheitszustand bewerten, Arztsprechstunden per Videokonferenz und Online-Therapien bei psychiatrischen Erkrankungen sind keine Zukunftsmusik mehr, sondern gelebte Realität. Allerdings scheitern viele Innovationen an den starren Strukturen des Gesundheitswesens.

Die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH möchte eine europaweit führende Referenzregion zum Thema „digitale Gesundheit“ etablieren. Ähnliches ist vorher schon im Bereich Elektromobilität gelungen. Im Kern steht dabei die Frage: Wie lassen sich digitale Innovationen mit dem etablierten Gefüge des Gesundheitswesens verknüpfen? Im Vordergrund stehen dabei Lösungen, die den Patienten in den Mittelpunkt stellen und klassische Sektorengrenzen überwinden.

Die Metropolregion mit ihren urbanen Zentren einerseits und ländlichen Regionen andererseits ist prädestiniert, um die Vorteile digitaler Gesundheit aufzuzeigen. Die Gesundheitswirtschaft ist hier stark und Versorger und Krankenkassen arbeiten bereits an vielen Stellen hervorragend zusammen. Wo, wenn nicht hier, kann digitale Gesundheit funktionieren?“ – Dr. Nils Hellrung, Geschäftsführer symeda GmbH

Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist, dass medizinische, pflegerische und präventive Einrichtungen mit den richtigen Werkzeugen ausgestattet sind, um neue Versorgungsansätze auch sicher und effizient umsetzen zu können. Ein Nebeneinander vieler verschiedener Lösungen ist weder alltagstauglich, noch kann ein umfassendes Bild über den Patienten entstehen.

Im ersten Schritt ist daher die Etablierung einer sicheren und für alle Versorgungseinrichtungen offenen Plattform für den digitalen Austausch von Gesundheitsinformationen notwendig. Technologische Basis soll hierfür der so genannte IHE- („Integrating the Healthcare Enterprise“) Standard sein, der sich auf nationaler und internationaler Ebene durchsetzt. Dies entspricht auch den Empfehlungen des eHealth.Niedersachsen-Beirates, der das Land in Bezug auf Digitalisierungsstrategien im Gesundheitswesen berät.

Die neuen Versorgungsmöglichkeiten, die sich z.B. durch ein koordiniertes Entlassungsmanagement ergeben, bieten sowohl für Patienten als auch für Versorger und Kostenträger erhebliche Vorteile. Aber wie kann eine gemeinsame Plattform in einem zunehmend vom Wettbewerb geprägten Umfeld langfristig betrieben werden? Hierauf soll durch die Entwicklung eines Betreibermodells bis zum Jahresende eine Antwort gefunden werden. Die symeda GmbH als Expertin für die Vernetzung im Gesundheitswesen wurde beauftragt, in Zusammenarbeit mit mehreren großen Krankenhäusern der Region ein entsprechend tragfähiges und umsetzbares Konzept zu erstellen.

„Wir wollen das Digital Valley werden und beim Thema Gesundheit neue Maßstäbe setzen. Dabei geht es um eine sektorenübergreifende patientenzentrierte Versorgung sowohl in den Zentren, als auch im ländlichen Raum – und zwar solide finanziert. Und es geht darum, dass unsere gesundheitswirtschaftlichen Unternehmen in der Metropolregion die Nase vorn haben. Mit der symeda GmbH aus Braunschweig haben wir einen sehr engagierten Partner gefunden, der den Markt kennt und die Verbesserung der Versorgung als eigene Mission begreift.“ – Kai Florysiak, Geschäftsführer Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH.

Über die Metropolregion

Die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH ist eine von elf Metropolregionen in Deutschland. In diesem Gebiet mit 3,8 Millionen Einwohnern arbeiten Kommunen, Unternehmen, Verbände, Hochschulen und das Land Niedersachsen an dem Ziel, die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit im nationalen und internationalen Kontext langfristig zu sichern.

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